Nikolas Weinstein

Nikolas Weinstein

Niko­las Wein­stein wur­de 1968 in New York City gebo­ren und wuchs in einer Fami­lie auf, die durch die Eltern bereits künst­le­risch geprägt wur­de. Sein Vater war Archi­tekt und sei­ne Mut­ter schuf Skulp­tu­ren. Schon früh ent­wi­ckel­te er eine Fas­zi­na­ti­on für orga­ni­sche, bio­mor­phe For­men – eine Sen­si­bi­li­tät, die er mit Frank O. Gehry teilt. Die schwe­ben­den Glas­wol­ken, die er für das Forum der DZ BANK am Pari­ser Platz schuf, mar­kier­ten eine prä­gen­de Zusam­men­ar­beit für bei­de Künst­ler und den Beginn von Wein­steins bemer­kens­wer­ter inter­na­tio­na­ler Kar­rie­re in der skulp­tu­ra­len Glas­kunst. Fotos ©: Niko­las Wein­stein Stu­di­os, Robert Schlat­ter, AXICA 

Natürlich verbunden mit der DZ BANK Berlin

Skupltur und Architektur

Seit mehr als zwei Jahr­zehn­ten erforscht Niko­las Wein­stein Glas als Medi­um, das in direk­tem Dia­log mit der Archi­tek­tur steht. Inspi­riert von orga­ni­schen Struk­tu­ren und natür­li­chen Bewe­gun­gen schei­nen sei­ne Skulp­tu­ren aus dem Raum her­aus zu wach­sen – als „Echos“ des Gebäu­des selbst, umge­setzt in flie­ßen­de und äthe­ri­sche Formen.

Licht spielt in Wein­steins Werk eine zen­tra­le Rol­le. Da Glas inten­si­ver auf Licht reagiert als fast jedes ande­re Mate­ri­al, wan­deln sich sei­ne Skulp­tu­ren stän­dig mit ihrer Umge­bung – sie ver­än­dern im Lau­fe des Tages ihre Far­be, Tie­fe und Atmosphäre.

Inspi­riert von Natur­phä­no­me­nen wie flie­ßen­dem Was­ser, Waben und Ero­si­on schafft Wein­stein Instal­la­tio­nen, die ein Gefühl von Bewe­gung und Leben­dig­keit in die Archi­tek­tur brin­gen, als ob „eine unsicht­ba­re Kraft die Archi­tek­tur zum Leben erweckt und sich in Glas aus­ge­drückt hätte“.

 

Blick vom Forum durch die Wolken ins Atrium

Wolken aus Glas am Brandenburger Tor

Pariser Platz 3

Das DZ BANK-Gebäu­­de am Pari­ser Platz, das sich durch das Zusam­men­spiel von orga­ni­schen und geo­me­tri­schen For­men, Mate­ria­li­en, Far­ben und Licht aus­zeich­net, ist weit mehr als nur Archi­tek­tur – es ist ein immersi­ves Raum­er­leb­nis. An einem der sym­bol­träch­tigs­ten öffent­li­chen Plät­ze Ber­lins, spie­gelt es sowohl Bewe­gung als auch Sta­bi­li­tät wider und steht somit sym­bo­lisch für die Kräf­te, die es benö­tigt, um heu­te und mor­gen zu gestalten.

Die­ser Dia­log zeigt sich beson­ders deut­lich in den schwe­ben­den Glas­wol­ken von Niko­las Wein­stein, die das Forum, den größ­ten Ver­an­stal­tungs­raum der AXICA, prä­gen. Zart im Erschei­nungs­bild und doch jeweils mehr als 100 Kilo­gramm schwer, schei­nen die Skulp­tu­ren mühe­los im Raum zu schwe­ben. Das Glas reagiert stän­dig auf Tages­licht und Beleuch­tung, wan­delt sich im Lau­fe des Tages und sorgt damit auch beson­ders bei Abend­ver­an­stal­tun­gen im Forum für eine ganz beson­de­re Stimmung.

Wein­steins Wol­ken­in­stal­la­ti­on ist mehr als nur ein Design­ele­ment: Sie erwei­tert Gehrys bio­mor­phe Archi­tek­tur­spra­che auf den Raum selbst – und macht jede Ver­an­stal­tung unter den schwe­ben­den Glas­skulp­tu­ren zu einem ein­zig­ar­ti­gen atmo­sphä­ri­schen Erlebnis.

 

 

Mehr als eine Eventlocation: ein Ort der Begegnung und Inspiration

Ob Kon­gress­räu­me zum Schmie­den gro­ßer Ideen oder Tagungs­räu­me mit einem Blick über die Haupt­stadt: Die AXICA bie­tet Räu­me für Visio­nen in Frank Gehrys Meis­ter­werk – im ein­drucks­vol­len Zusam­men­spiel mit Niko­las Wein­steins skulp­tu­ra­ler Glaskunst.