Gendergerecht Kommunizieren

Gendergerecht Kommunizieren

Wer heute im Plenum beim 30 Minuten Ideenfrühstück saß, wollte es wirklich wissen: wie kommuniziere ich richtig - unter Berücksichtigung der Gleichstellung der Geschlechter? Die Expertin Tinka Beller kennt die Diskussion um gendergerechte Kommunikation: von maßlosen Übertreibungen bis hin zur kompletten Ignoranz dieses Themas.

Tinka Beller machte den Gästen den Einfluss der Sprache am Beispiel der Wertschätzung von (typisch männlichen oder weiblichen) Berufen deutlich. Welchen Stellenwert messen wir beispielsweise dem (Staats-)Sekretär oder der Sekretärin bei? Wie nehmen wir einen Arzt war - oder eine Ärztin? Frau Professor oder Professorin? Warum sprechen wir von Lehrern, wenn wir es doch hauptsächlich mit Lehrerinnen zu tun haben?

Am Ende geht es immer um das Bewusstsein, mit wem wir kommunizieren. Grundsätzlich möchte doch jede*r von uns Diskriminierung vermeiden. Moderator Bernhard Wolff entlockte Tinka Beller am Ende noch Empfehlungen in der Ansprache von heterogenen Gruppen: geschlechtsneutrale Begriffe wie Mensch oder Person benutzen oder auch neutralisierte Begriffe wie Studierende oder Mitarbeitende. Da auch der Duden bisher keine einheitlichen Regelungen zu diesem Thema herausgegeben hat, werden uns wohl noch eine Weile sehr unterschiedlichen Herangehensweisen begegnen.

Dem Vortrag im Plenum folgte noch eine intensive Diskussion der Gäste untereinander bei Frühstück und Kaffee in unserem Foyer.

Eine Video-Zusammenfassung finden Sie hier.

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